27.08.2012 – 05.09.2012 – Bi uns Nobers – bei unseren Nachbarn – P i l o t t o u r
Bei unseren Nachbarn in Mecklenburg-Vorpommern
„In welcher Gegend lag denn nun der Paradiesgarten?“ fragt der mecklenburgische Heimatdichter Fritz Reuter.
Vielleicht finden wir es heraus auf unserer Tour durch die Sternberger Seenlandschaft, um die Müritz und den Kummerower See
herum in die Mecklenburger Schweiz.
Klöster, Schlösser, Burgen zeugen von wechselvoller Geschichte, Seen sind eingebettet in liebliche hügelige Landschaft.
Haben Sie Lust auf etwas mehr Abenteuer? Dann kommen Sie doch mit auf diese Pilottour, die in dieser Form zwar von Op’n Drahtesel ausgearbeitet, aber noch nicht mit einer Gruppe gefahren wurde.
Details:
Treffpunkt: 27.08.2012 – Schwerin Hauptbahnhof um 10.00h
– gemeinsame Zugfahrt ab Hamburg möglich
1.Tag/Montag: Durch die Schweriner Altstadt und um den Schweriner See herum führt unser Weg zum idyllisch gelegenen,
efeuumrankten Schloss Kaarz. Ein mächtiger Mammutbaum reckt sich eindrucksvoll in die Höhe. Ob wir unseren Übernachtungsort schon erreicht haben oder noch einige Kilometer in das Städtchen Sternberg fahren und durch die Altstadt bummeln, steht noch nicht fest.
2.Tag/Dienstag: In jedem Fall lassen wir Sternbergs heute hinter uns und fahren Richtung Dobbertin zu einer der beeindruckendsten noch erhaltenen Klosteranlagen Mecklenburgs. Es wurde 1220 von Mönchen des Benediktinerordens gegründet. Eine Spaziergang durch die mächtige Klosteranlage bringt uns vergangene Zeit nahe. Unser Übernachtungsort ist heute der beschauliche Luftkurort Krakow am See, wo wir die Seele baumeln lassen können – übrigens hat der See ausgezeichnete Wasserqualität…
3.Tag/Mittwoch: Wir umrunden den Krakower See. Unsere Fahrradstrecke erlaubt uns einen Schlenker von Serrahn zur romantischen Wassermühle Kuchelmiß durch das liebliche Durchbruchstal der Nebel, selbst wenn einige unbefestigte Wege uns herausfordern sollten.
Der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide erstreckt sich vor uns, geprägt durch Kiefernwälder, Seen, Moore und Feuchtwiesen, ein Paradies für selten gewordene Vogelarten und Fischotter. - Plau am See heißt unser heutiges Ziel.
4. Tag/Donnerstag: Kennen Sie den Bärenwald? Wir werden ihn durchkreuzen…Sicher ist, dass wir mittags in der Inselstadt Malchow ankommen und das Flair dieses kleinen Ortes zwischen den Seen genießen wollen. Wir fahren an Land bis Waren und noch etwas darüber hinaus, denn wir wollen im Müritz Nationalpark in der Nähe der Seeadler übernachten. Aber keine Angst, wir kehren noch einmal ausführlich in das Städtchen Waren zurück. Wer das Bedürfnis nach einem Ruhetag hat, kann die Strecke nach Waren auch per Schiff zurücklegen..
5.Tag/Freitag: In einer Naturparkstation können wir uns über die Gewohnheiten der Seeadler informieren, bevor wir uns auf unsere Radtour durch den Park machen. Unsere Chancen, die majestätischen Vögel in der Luft zu sehen, sind gut.
Wir setzen per Schiff über nach Röbel und durchqueren damit die Müritz in ihrer Breite. Röbel ist ein reizvolles Städten. Wir entscheiden dort, ob wir per Rad oder per Schiff weiterfahren. Übernachtungsort an diesem Abend ist Waren.
6. Tag/Sonnabend: Unser Weg führt uns über das Schloss Ulrichshusen in den Norden. Es ist nicht das einzige Herrenhaus auf unserem Weg um den nördlichen Teil des Malchiner Sees herum. Wir erklimmen den höchsten Berg der Mecklenburger Schweiz, den Röthelberg, mit der Burg Schlitz. Spektakuläre Ausblicke entschädigen uns für alle Anstrengungen! Übernachten werden wir im mittelalterlichen Städtchen Malchin.
7.Tag/Sonntag: Malchin bietet uns einen guten Ausgangspunkt für unsere malerische „Eiszeitstrecke“ durch das Durchbruchstal der Ostpeene. Eine Kräuterfrau
hat ihr Reich in einer alten Wasserburg eingerichtet. Düfte nehmen uns gefangen und wir lassen uns gern mit einem der vielen Tees bewirten.
Das Dorf und Gut Basedow mit seinem prächtigen Schloss liegen als nächstes an unserer Strecke. Einige Kilometer müssen wir noch radeln, wir übernachten direkt am Kummerower See.
8.Tag/Montag: Mit einer kleinen Personenfähre setzten wir über die Peene und durchqueren ein Renaturierungsgebiet auf unserer Eiszeitstrecke nach Teterow, dem Mittelpunkt Mecklenburg-Vorpommerns.
9.Tag/Dienstag: und unser letzter Fahrradtag. Wieder führt uns unser Weg über Güter und Herrenhäuser durch sanft hügelige Landschaft. Schon von weitem grüßt uns die Silhouette des Schlosses Güstrow. Einige Jahrhunderte mehr vorzuweisen hat der Dom als ältestes Gebäude der Stadt mit dem berühmten „Schwebenden“ von Ernst Barlach. Das Atelierhaus und ein Museum zeigen Arbeiten des Künstlers, der von 1910 bis zu seinem Tod in Güstrow lebte. Sollte der Nachmittag zu kurz sein, um alle Sehenswürdigkeiten zu bewundern, haben wir am nächsten Vormittag noch Zeit dazu, denn wir übernachten in Güstrow.
Tourende: 05.09.2012 in Güstrow – gegen Mittag
gemeinsame Zugfahrt nach Hamburg ist möglich.
Tagesetappen per Fahrrad: ca. 45 – 65 km - Dauer der Reise: 10Tage / 9 Übernachtungen
Wir fahren ohne Begleitfahrzeug und transportieren unser Gepäck am Fahrrad.
Leistungen:
9 x Ü/F im Doppelzimmer, DU/WC in familiär geführten Pensionen/Hotels
Fährüberfahrten
Tourbegleitung – Änderungen vorbehalten
Teilnehmerzahl: min. 6 – max. 12 Personen
Preis (Pilottour): € 654,00 / EZ-Zuschlag € 135,–
Preis normal: € 784,00
Anmeldungen bitte bis zum: 10. Juli 2012
Gruppenrabatt für Gruppen ab 6 Personen: € 30,00 / Person
Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme per Telefon oder email an: opndrahtesel@gmx.de