23.05.2012 – 02.06.2012 – Vun See un Seelüüd – Von Meeren und Seefahrern

 

Von Meeren und Seefahrern erzählt unsere Tour, von Wikingern und Friesen, den Beherrschern des Ostsee- und Nordseeraumes und dem ersten Handelsweg zwischen den beiden Meeren. Während sich an der Nordseeküste flaches, weites Land öffnet, erklimmen wir an der Ostsee Steilküste und Hügel.

 

Details:

 

Treffpunkt: 23.05.2012 am Bahnhof in Flensburg um 11.00h –

gemeinsame Bahnfahrt ab Hamburg möglich

1. Tag/Mittwoch: Die alte Handelsstadt Flensburg erzählt uns Seefahrergeschichte. Wir nehmen uns Zeit zum Bummeln und steigen erst dann in den Fahrradsattel. Nur 40 km liegen vor uns, aber die Steigungen der Steilküste fordern uns heraus auf unserem Weg zum Schloss Glücksburg und zum lebendigen Hafen Langballigau. Traumhafte Aussichten auf die Förde entschädigen uns für unsere Anstrengung.

2. Tag /Donnerstag: Das Landschaftsmuseum Unewatt ist ein Dorf mit Museum und ein Museum mit Dorf, beides eng miteinander verbunden und sich ergänzend – ganz sicher einen Besuch wert. Wir radeln durch die typisch hügelige Landschaft Angelns an die Geltinger Bucht, durch die Geltinger Birk nach Kappeln. Weiter geht es zu einem rund 240 Jahre alten Biohof, dem einzigen noch erhaltenen Dreiseithof in Angeln, der für die nächsten zwei Nächte unser Quartier sein wird. Wir werden nicht nur mit üppigem Frühstück, sondern auch mit leckerem Abendessen verwöhnt, natürlich in Bio-Qualität

3.Tag/Freitag: Unsere Tour heute führt uns auf die andere Seite der Schlei, nach Schwansen, in das malerischen Dorf Sieseby. Wir setzen über mit der Fähre in die kleinste Stadt Deutschlands, Bad Arnis, und kehren am Wasser entlang langsam zurück. An der Strecke liegt ein berühmtes Fachhallenhaus mit einem prachtvollen Bauerngarten.

4. Tag/Sonnabend: Von unserem Biohof müssen wir Abschied nehmen. Wir überqueren die Schlei an ihrer schmalsten Stelle und folgen dem Wikingerweg nach Haithabu. An authentischem Ort wurde ein Museum errichtet, das das Leben der Winkinger eindrucksvoll darstellt. - Schleswig ist unsere nächste Station, der Hafen, der nach Haithabu eine bedeutende Rolle im nördlichen Handel spielte. Der Schleswiger Dom, das Kloster St. Johannis mit seinem Bibelgarten und die Fischersiedlung Holm gehören zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt.

5. Tag/Sonntag: Die frühere Handelsverbindung zwischen Ost- und Nordsee ist heute unsere Route. Über den Umschlagplatz Hollingstedt und das Storchendorf Bergenhusen gelangen wir in das Holländerstädtchen Friedrichstadt und weiter zum historischen Hafen Tönning. Dieser alte Handelsweg beschert uns die längste Fahrradetappe unserer Tour: ca. 70 km.  Diese Strecke kann auch mit dem Zug zurückgelegt werden.

 

Wir haben die Halbinsel Eiderstedt und damit Nordfriesland erreicht. Die Nordsee mit ihrer weit offenen Küstenlandschaft liegt vor uns.

6. Tag/Montag: Der Tag heute gehört ganz Eiderstedt, der Halbinsel der Haubarge und der vielen Kirchspiele. Wir bummeln durch idyllische Dörfer mit reetgedeckten Friesenhäusern und radeln über den kilometerbreiten Sandstrand von St. Peter Ording. Das Wahrzeichen Eiderstedts, den berühmten Leuchtturm von Westerhever, lassen wir natürlich nicht aus. Den historischen „Roten Haubarg“ sparen wir uns für den nächsten Vormittag auf.

7. Tag/Dienstag: Gegen Mittag erreichen wir Husum, die graue Stadt am Meer, die gar nicht so grau ist, sondern bunt und fröhlich. Ein Stadtbummel lässt uns Husum ebenso wie das nordfriesische Festland, das wir in den nächsten Tagen durchstreifen, mit den Augen des berühmten Dichters Theodor Storms sehen. Wir verlassen Husum und radeln in die Köge.

8. Tag /Mittwoch: Köge: Land, das dem Meer abgetrotzt wurde – die Hamburger Hallig: eine Hallig, die durch Landgewinnung zur Halbinsel wurde – hier hat man immer mit dem Meer gelebt. Wenige Kilometer landeinwärts finden wir hügelige Geest mit alten Dörfern und Kirchen und Knicklandschaften.

9. Tag/Donnerstag: Wir sind im Land der Friesen zu Gast, eingeladen vom Friesenverein. Uns zu Ehren werden üppig bestickte Trachten angelegt, friesische Sprache, Geschichte und Geschichten werden lebendig. Weiß jemand von den großen Sturmfluten – den groten Mandränken – und hat schon jemand zuvor Liedern in friesischer Sprache zugehört?

10.Tag/Freitag: Heute erleben wir Nordfriesland mit den Augen des Malers Emil Nolde, der hier geboren wurde und die letzten 30 Jahre seines Lebens verbrachte. Viele seiner leuchtenden Bilder entstanden in seinem Haus in Seebüll. Wir nehmen uns heute vormittag viel Zeit für das Nolde-Museum, bevor wir nachmittags auf die Insel Sylt, die „Königin der nordfriesischen Inseln“ fahren. Wir steigen schon im Kapitänsdorf Keitum aus. Weiße Friesenhäuser werden von Heckenrosen eingerahmt, das Heimatmuseum, die St. Severin-Kirche und viel Schönes, Exklusives erwartet uns.

11. Tag/Sonnabend: Heute heißt es früh aufstehen, denn wir wollen zum nördlichsten Punkt Deutschlands, dem Ellenbogen. Das Rote Kliff in Kampen und natürlich der lebendige Hafen in List sind bekannt. Unsere Radstrecke dorthin führt durch einmalige Dünenlandschaft.

Tourende: 02.06.2012 – Westerland – am späten Nachmittag

Es besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Zug nach Hamburg-Altona zu fahren (Züge fahren stündlich, Fahrzeit ca. 3 Stunden), oder auch den Aufenthalt auf Sylt zu verlängern oder noch eine Übernachtung auf dem Festland in Niebüll einzuplanen. Bei Buchungen sind wir gern behilflich.

Wir fahren ohne Begleitfahrzeug und transportieren unser Gepäck am Fahrrad.

 

Tagesetappen per Fahrrad: ca. 40 – 70 km – Dauer der Reise: 11 Tage / 10 Übernachtungen

 

Leistungen:

8 x Ü/F im Doppelzimmer DU/WC in familiär geführten Pensionen/Hotels

2 x Ü/HP in FeWo (DZ u. EZ) auf einem Biohof einschl. warmem Abendessen

Eintritt Nolde-Museum, Zugfahrt Klanxbüll – Keitum

Tourbegleitung – Änderungen vorbehalten

 

Preis: € 855,00/Person – EZ: € 128,00

 

Teilnehmerzahl: min. 6 – max. 12 Personen

 

Anmeldungen bitte bis zum: 05. April 2012

 

Gruppenrabatt für Gruppen ab 6 Personen: € 30,–/Person

 

Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme per Telefon oder email an:

opndrahtesel@gmx.de